Verhaltenstherapie

"Es sind nicht die Dinge an sich, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben." Albert Ellis

Die Verhaltenstherapie ist eine der derzeit vier Rechtlinienverfahren in Deutschland. Ihr liegt der Behaviorismus zugrunde, in dem davon ausgegangen wird, dass Verhalten erlernt ist. Sind die Verhaltensweisen einer Person dysfunktional, also ungünstig, können Probleme und entsprechende Symptome entstehen. In der Verhaltenstherapie wird also zunächst untersucht, welche Verhaltensweisen ein:e Patient:in anwendet, um diese gegebenenfalls gezielt zu ändern.

In dieser Praxis wird zudem ein besonderes Augenmerk auf die Denkweisen einer Person gelegt. Auch diese können ungünstig sein und das Wohlbefinden gefährden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die persönlichen Einstellungen und Annahmen, die teilweise schon sehr früh geprägt wurden. In der kognitiven Therapie geht es darum, solche ungesunden Überzeugungen zu identifizieren und so umzustrukturieren, dass ein unbeschwerteres Leben wieder möglich ist.

Die Verhaltenstherapie setzt eine aktive Mitarbeit der Patient:innen voraus. Eine Therapie kann nur gelingen, wenn die Person bereit ist, sich reflektieren und zu verändern. Dabei findet der Änderungsprozess vor allem außerhalb der Therapiestunde statt, wenn die:der Patient:in Erlerntes in den Alltag integriert und aktiv übt, ein glückliches Leben entsprechend eigener Vorstellungen und Werte zu leben.

Kosten: Eine Sitzung kostet 153 Euro und wird nur von privaten Krankenkassen (je nach gewählten Tarif) rückerstattet. 

Frequently Asked Questions (FAQ)

Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: Behandlungsmethoden, In der Praxis werden folgende Methoden angeboten, die individuell auf Sie abgestimmt werden: kognitive Verhaltenstherapie, EMDR, Neurofeedback (Gehirntraining), ADHS-Gruppentherapie sowie Online-Therapie.
Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: Behandlungsmethoden, EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ – ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, das ursprünglich zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt wurde. Es wird heute auch erfolgreich bei Angststörungen, belastenden Erinnerungen, Selbstwertthemen und chronischem Stress eingesetzt. Während der Sitzung wird eine belastende Erinnerung aktiviert und gleichzeitig eine bilaterale Stimulation (z. B. durch Augenbewegungen) durchgeführt. Dies hilft dem Gehirn, die Erinnerung neu zu verarbeiten und emotional zu entlasten. In dieser Praxis wird EMDR stets nach einem vollständigen Anamnesegespräch und möglichst im Rahmen einer vollständigen Psychotherapie durchgeführt.
Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: Behandlungsmethoden, Neurofeedback ist eine wissenschaftlich fundierte Methode des Gehirntrainings. Über spezielle Elektroden wird die Hirnaktivität in Echtzeit gemessen und auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. Durch spielerische Übungen – z. B. ein Video, das nur läuft, wenn die Konzentration hoch ist – lernt das Gehirn, sich selbst zu regulieren. Das Training eignet sich besonders für ADHS, aber auch für Menschen mit Konzentrationsproblemen, mentalem Stress, Schlafproblemen oder Migräne. Eine vollständige Behandlung umfasst in der Regel 15–25 Sitzungen. Eine Sitzung kostet 122,42 Euro.
Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: Behandlungsmethoden, Die Verhaltenstherapie ist eines der vier anerkannten Richtlinienverfahren in Deutschland. Sie basiert auf der Annahme, dass Verhalten und Denkmuster erlernt und damit auch veränderbar sind. Neben der Analyse ungünstiger Verhaltensweisen legt die Praxis besonderen Wert auf kognitive Muster – also auf persönliche Überzeugungen und Annahmen, die das Wohlbefinden beeinflussen. Die Therapie erfordert aktive Mitarbeit: Veränderungen finden vor allem im Alltag statt, wenn Erlerntes aktiv geübt wird.
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