Schwerpunkt: ADHS im Erwachsenenalter

Die Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADHS) kennen viele immer als Erkrankung, von der vor allem Kinder betroffen sind. Doch heute wissen wir, dass mind. ein Drittel dieser Kinder auch im Erwachsenenalter noch unter den typischen Symptomen leiden. Dies kann weitreichende Folgen haben, die den Alltag stark erschweren. Betroffene klagen häufig über Schwierigkeiten in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch im Berufsleben.

Psychotherapie und Psychopharmaka

Für die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen stehen Psychopharmaka bereit, denen insbesondere der Aufmerksamkeitsstörung betreffend eine hohe Wirksamkeit nachgewiesen werden kann. Eine Psychotherapie ist entweder ergänzend oder ersatzweise sehr zu empfehlen.
Eine Psychotherapie bei ADHS wird so geplant, dass jene Strategien erlernt werden, die persönlichen Defizite ausgleichen oder verbessern. Patient:innen lernen, sich und ihre Eigenschaften kennen und lieben und lernen dazu hilfreiche Übungen, die ihren Alltag leichter organisieren und handeln lassen.

Ein Leben mit ADHS wird mit den richtigen kleinen therapeutischen Kniffen erst richtig bunt, abwechslungsreich und wunderschön.

Frequently Asked Questions (FAQ)

Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: ADHS-Burnout, Ja, die vollständige ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen wird in der Praxis angeboten. Die Kosten dafür betragen 414,58 Euro. ADHS gilt als Erkrankung, die mindestens ein Drittel der betroffenen Kinder auch im Erwachsenenalter begleitet und sich z. B. in Schwierigkeiten in Beziehungen und im Berufsleben äußern kann.
Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: ADHS-Burnout, Die gesamte ADHS-Diagnostik kostet 414,58 Euro. Private Krankenversicherungen können die Kosten je nach Tarif anteilig oder vollständig übernehmen.
Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: ADHS-Burnout, Ja. Die ADHS-Gruppentherapie umfasst 12 Sitzungen à 50 Minuten und kostet insgesamt 804,24 Euro. Private Krankenversicherungen können die Kosten anteilig übernehmen.
Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: ADHS-Burnout, Burnout ist kein klinisch definiertes Krankheitsbild, beschreibt aber einen Zustand totaler Erschöpfung, der häufig durch anhaltenden Stress entsteht. Typische Anzeichen sind chronische Müdigkeit, emotionale Erschöpfung, Rückzug, Leistungseinbrüche und das Gefühl der Sinnlosigkeit. Da durch anhaltende Erschöpfung auch weitere psychische Probleme entstehen können (z. B. Angst- oder Suchterkrankungen), ist es ratsam, frühzeitig professionelle Unterstützung zu suchen.
Diese Antwort bezieht sich auf das Thema: ADHS-Burnout, Neben ADHS und Burnout werden u. a. folgende Erkrankungen behandelt: Depression, Traumafolgestörungen, Angststörungen, Sexualitätsprobleme, Sucht, Schlafstörungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Schmerzstörungen und Somatisierungsstörungen.
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